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Die Sonderausstellungen werden im jährlichen Wechsel zu einem Thema mit  regionalem Hintergrund erarbeitet.
Sie sind von Mai bis Anfang  November zu sehen.
Grundlage ist der reichhaltige Museumsbestand, der  durch zahlreiche Leihgaben aus der Umgebung ergänzt wird.
In der  Weihnachtszeit - Dezember / Januar - gibt es eine Winterausstellung, meist etwas “fürs Gemüt”, und immer rund um die historische Museumskrippe aufgebaut.

Wie immer liegt ein Suchspiel bereit, dabei sind viele interessante Sachen zu entdecken!

Ab 2. Dezember zu sehen:

zum Herunterladen des Flyers:

Advent_Flick

Heute darf es schäbig und löchrig sein, „shabby“ gilt als schick! Bis vor einigen Jahrzehnten war es bittere Notwendigkeit, Dinge zu flicken und zu reparieren. Mit viel Aufwand an Arbeit, Zeit und Einfallsreichtum wurden Stücke instandgesetzt und Materialien weiter genutzt.

Solches „Flickwerk“ ist inzwischen rar. Die erhaltenen Sachen sind anrührende Zeugnisse traditioneller Lebensverhältnisse jenseits von Wohlstand und Überfluss.

Materialien waren teuer und wurden bis zum Letzten genutzt: Löten, nieten, nageln, kleben – alle Möglichkeiten wurden genutzt, um Gerätschaften zu stabilisieren und für weiteren Gebrauch zu rüsten. Was als Kleidung nichts mehr taugte, tat seinen Dienst als Putzlumpen oder „Flickfleck“, jedes Stückchen Leder oder Blech war noch für etwas gut.

Für professionelle Reparaturen standen die Handwerker zur Verfügung, Schneider oder Schuhmacher wohnten um die Ecke, Kesselflicker zogen von Haus zu Haus..

Vieles konnte man selbst reparieren. Stoff, Holz, Leder, Draht und Pappe - was immer zur Hand war, fand in einem kreativen Materialmix Verwendung.

Oft verbinden sich mit den lange genutzten oder individuell gebastelten Stücken besondere Geschichten.

Manch ein Stück enthüllt erst bei genauer Betrachtung sein früheres Dasein, so wie unsere Krippe, die aus alten Zigarrenkistchen gefertigt wurde.

„Gut flicken! Gut stopfen!“ ließ in Zeiten der Materialknappheit das Interesse an alten Techniken neu aufleben. Von den traditionellen Winterarbeiten zeugen die vielfach geflickten Säcke.

Die Kunst des Flickens lernten junge Frauen aus Oettingen und den Dörfern rundherum z.B. in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg für 50 Pfennig pro Tag in der Nähschule im Oettinger Kloster.

Auch in den Haushaltungsschulen standen „Nadelarbeiten“ und „Flicken“ auf dem Stundenplan. Dekorative Flickmustertücher erinnern an die Bemühungen.

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Heute macht Recyceln Spaß. Bei uns in der Ausstellung können Kinder und Erwachsene aktiv werden und eigenes „Flickwerk“ herstellen. Aus Papier- und Stoff- und Wollresten lässt sich manches zusammenflicken!

Nehmen Sie sich Zeit für einen eigenen Stern!

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„Aus Alt mach Neu“ hieß es vor allem in der Notzeit am Ende des 2. Weltkriegs. Umnutzen und Wiederverwerten waren Alltag.

Hund
Topf
Krippe_rueckseite

Weit bis ins 20. Jahrhundert war es pure Selbstverständlichkeit, Alltagsdinge irgendwie funktionsfähig zu erhalten.

Mustertuch
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www.oettingen.de/flyer

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ÖFFNUNGSZEITEN: Mittwoch bis Sonntag (und alle Feiertage) 14 - 17 Uhr - und jederzeit nach Vereinbarung

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zuletzt aktualisiert
4.12.2018