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Die Sonderausstellungen werden im jährlichen Wechsel zu einem Thema mit  regionalem Hintergrund erarbeitet.
Sie sind von Mai bis Anfang  November zu sehen.
Grundlage ist der reichhaltige Museumsbestand, der  durch zahlreiche Leihgaben aus der Umgebung ergänzt wird.
In der  Weihnachtszeit - Dezember / Januar - gibt es eine Winterausstellung, meist etwas “fürs Gemüt”, und immer rund um die historische Museumskrippe aufgebaut.

Wie immer liegt ein Suchspiel bereit und auch ein Basteltisch steht bereit: Lassen Sie’s blühen!

zum Herunterladen des Flyers:www.oettingen.de/flyersonderausstellung

Klein_Poster

Rüben und Artischocken gehörten vor 300 Jahren neben Melonen, Pasternaken oder Mangold zum Angebot auf dem Oettinger Wochenmarkt. Dort durften damals nur die zunftmäßigen einheimischen Gärtner ihre Erzeugnisse verkaufen.
Bei uns finden Sie den Marktwagen der Gärtnerei Stegmann und neben vielen anderen dieses Bild von Magdalena Rusch, wie sie im Winter 1969 an ihrem Marktstand verkaufte.

FrauRuschsen1

Von der Nutz- und Lustgärtnerei, vom Hofgarten bis zum Obstbau spannt sich ein bunter Reigen. Objekte aus vier Jahrhunderten zeugen von Mühen und Freuden der immer aktuellen und mühevollen Gartenarbeit: „Nur mit Arbeit früh und spät wird es dir geraten, jeder sieht die Blumen, keiner sieht den Spaten.“
Spaten, Pflanzholz und Karren verdeutlichen „erdverbunden“ Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Pergamentene Arbeitszeugnisse, das kostbare Gartenbuch oder die drahtenen Maulwurffallen lassen über vergangenen Alltag „mit Bodenhaftung“ sinnieren.

Markt_Spiel

Die bürgerliche Gärtner hatten ab 1730 im Oettingischen ihre eigene Zunft und damit geregelte Ausbildungsinhalte.
„Da ist all Freud, all Lustbarkeit, wo schön die Erden grünt.“ heißt es auf dem Arbeitszeugnis, das einem Gesellen „wohl erfahrene Gärtnerkunst“ attestiert.
Nicht nur die Hofgärtner brachten hilfreiche Erfahrungen von ihren Gesellenwanderungen mit. Ein Oettinger führte Mitte des 18. Jhs. die auswärts erlernte Frühgärtnerei erfolgreich ein: Einige Jahre später florierte der Anbau so, dass rund die Hälfte der gesamten Gemüse-Ernte „exportiert“ werden konnte. Damals soll jeder Gärtner mehrere Tausend Rettiche angebaut haben.

“Markt-Spielen” war für viele Kinder ein Vergnügen. Gekauftes Zubehör, aber auch ganz einfache, für die Kinderschule gebastelte Marktfrauen sind zu sehen. 

Dekor

An die vielfältigen Arbeiten an Beeten, im Gewächshaus, beim Kranzbinden usw. erinnern einfache Gerätschaften und viele historische Aufnahmen aus den örtlichen Gärtnereien. 

Beetarbeit
Hacken

Vor allem aus der bis Ende des 20. Jhs. existierenden Gärtnerei Miller kamen etliche Objekte bereits vor Jahren in die Museumssammlung. Manches davon konnte nun für die Ausstellung aufbereitet werden.

Arbeit_Binden
Zwerg
Bild1

Schon im 17. Jh. gab es Hofgärtner und - typisch für unsere geteilte Stadt - zwei Hof- bzw. “Dammgärten”, wie sie damals wegen ihrer Lage an der Stadtbefestigung genannt wurden.

Am Beispiel des Hofgartens ist die Entwicklung von der barocken Anlage mit Orangerie bis zum Landschaftspark, von der Hofgärtnerei bis zur fürstlichen Nelkenzucht des 20. Jhs. nachzuvolllziehen.

Hofgärtnerhaus

Fürstliches Hofgärtnerhaus um 1910

BIRNKRUG

Blumenmotive zierten nicht nur die Fayencen aus der Oettingen-Schrattenhofener Manufaktur. Auch die Poesiealben der Gärtnerskinder sind mit Vergißmeinnicht, Nelken und passenden Sinnsprüchen versehen. Entdecken Sie die symbolischen Darstellungen auf den Museumsobjekten!.

Betrachter6

Und so finden interessierte Besucher/innen jede Menge an Informationen und staunenswerten Kleinigkeiten.

Sandkasten

Natürlich können Sie selbst auch aktiv werden:

Am Sandkasten einen eigenen Garten planen, ob Landschaftspark oder Bauerngarten.
Sie können ihn bei uns ”in den Sand setzen”, mit abstrakten Linien oder konkreten kleinen Beeten.

Ganz nach Lust und Laune, Spaß macht es auf jeden Fall!

Galerie1

In der Treppenhausgalerie eröffnen die Aquarelle von Sabine Koloska einen zusätzlichen Blick: Blütenpracht in zarten Farben. Schauen Sie selbst!

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ÖFFNUNGSZEITEN: Mittwoch bis Sonntag (und alle Feiertage) 14 - 17 Uhr - und jederzeit nach Vereinbarung

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zuletzt aktualisiert
7.5.2019