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Die Sonderausstellungen werden im jährlichen Wechsel zu einem Thema mit  regionalem Hintergrund erarbeitet.
Grundlage ist der reichhaltige Museumsbestand, der durch zahlreiche Leihgaben aus der Umgebung ergänzt wird.

zum Herunterladen des Flyers:

Flyer

Heimat in der Zeit um 1945             Sonderausstellung 2020

Gegenstände, Bilder und Dokumente aus der Region geben Einblicke in viele Aspekte des Lebens in der Kriegs- und Nachkriegszeit: Alltag im Nationalsozialismus, Sparen für den Krieg bis hin zur Bewirtschaftung unter der alliierten Militärregierung und der Einrichtung eines Flüchtlingslagers in Heuberg sind nur einige Stationen.

Wer heute fast täglich in Zusammenhang mit der Corona-Krise Vergleiche mit 1945 hört, kann bei uns nachsehen, was 1945 in unserem Städtchen los war, was “Heimat” vor 75 Jahren bedeutete.

Das Zerbrechen aller Sicherheiten und das Sehnen nach „Heimat“ kennzeichnet die Zeit um 1945.

Noch Anfang des Jahres war der einzelne umfassend in die nationalsozialistischen Strukturen eingebettet: Der totale Krieg mit den Alarmierungen, ständigen Opferaufrufen und immer stärkeren Einschränkungen prägte den Alltag. 

„Vielleicht kommt doch der Friede und wir dürfen heim,
wär das schön!“ Diesen Wunsch hatten sie (fast) alle, die zur Zwangsarbeit Eingesetzten, die hier lebenden evakuierten Frauen und Kinder, die Soldaten an der Front.

Für Oettingen war der 23. Februar 1945 der Katastrophentag: Bei einem schweren Luftangriff starben rund 200 Menschen und etwas mehr als 11% der Häuser wurden zerstört.

Die Besetzung durch die Amerikaner am 23. April und das Kriegsende brachten den Zusammenbruch des NS-Regimes, den Frieden und zugleich große Umbrüche für jeden einzelnen.

Das Bemühen um Heimat, die Sehnsucht nach Sicherheit war Antrieb für die hier Lebenden, sich nach Zerstörungen und Verlusten ein Heim zu erhalten oder zu schaffen.
Dies galt noch viel mehr für die vielen Neuankömmlinge, die nach Flucht oder Vertreibung oft lange brauchten, ihre neue Heimat zu finden.

 

Die Ausstellung ist inzwischen abgebaut, die neue unter dem Titel “Aufbruch in die Siebziger” ist in Arbeit!

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Zerstörung, Wiederaufbau und Alltagsbewältigung - große Geschichte lässt sich in der Oettinger Ausstellung im Kleinen nachvollziehen.

Foto: Werner Rensing

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ÖFFNUNGSZEITEN: Mittwoch bis Sonntag (und alle Feiertage) 14 - 17 Uhr - und jederzeit nach Vereinbarung

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zuletzt aktualisiert
9.3.2021

 

ACHTUNG:
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