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Schön war’s - zu sehen und zu bespielen war’s bis zum 4. Februar 2018

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Spielen – ganz einfach!

Es braucht nicht viel zum vergnüglichen Spiel: Würfel, Spielbrett und Figuren oder nur ein paar Karten. Hauptsache es finden sich Mitspieler!
Wer erinnert sich nicht gerne an lange Spielnachmittage im Freundes- oder Familienkreis? Gerade in der Weihnachtszeit? Oft lag ein Gesellschaftsspiel unterm Christbaum und Oma, Onkel und andere Verwandte waren gefragte Mitspieler.Auch in Zeiten des Digitalen haben die „alten“ Spiele ihre Faszination behalten. Bei uns kann man Eintauchen in die “analoge” Spielewelt!

19580000-Mensch ärgere dich nicht

Oettinger Familie, Anfang der 1960er Jahre
Foto: privat / Repro: Heimatmuseum

Zeitvertreib mit Nebenwirkung

Das Vergnügen zu mehr oder weniger pädagogischen Zwecken zu nutzen, ließen sich Eltern und Spieleentwickler seit dem 19. Jh immer weniger entgehen. So vermittelten die beliebten Reisespiele Informationen über den Schwarzwald, den Rhein oder gar die ganze Welt. Und das vor Jahrzehnten, als die meisten Mitspieler von solchen Reisen nur träumen konnten!

 

Das Spiel ums Geld

„Hazardspiele“ würden häufig in Gasthäusern und Privatwohnungen gespielt, beklagte die Oettinger Obrigkeit um 1830. Andererseits sah die Polizeibehörde erleichtert, dass in der besseren Jahreszeit das Kegelschieben „nach erlaubten Normen“ stattfinde.

Meist waren es Karten- oder Würfelspiele, die Argwohn erregten und strengen Kontrollen unterlagen. Glücksspiel der Erwachsenen brachte andererseits Einnahmen, Lotterien waren schon vor Jahrhunderten beliebt, um die Staatskassen aufzufüllen.

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Mit Glück, Grips und Geschicklichkeit

Das Glück im Spiel ist sprichwörtlich. Gerade bei Würfelspielen ist eine glückliche Hand nötig! Viele Gesellschaftsspiele verlangen jedoch auch einiges an Geschicklichkeit und Konzentration, so wie das legendäre „Spitz paß auf“ oder Mikado.
Und bei den Klassikern Mühle, Halma oder gar Schach gibt strategisches Denken den Ausschlag.
Spielen ist Vorbereitung auf reales Handeln in der Welt. Je nach Spiel werden ganz nebenbei Fingerfertigkeit, Konzentration, Rechenfähigkeit oder Sprachgewandheit trainiert

 

Kartler

Zeitloses Vergnügen und Spiegel der Gesellschaft

Zugleich spiegeln Spiele die jeweiligen Zeitumstände: Sie bereiten auf soldatische Kameradschaft vor, erziehen auf der „Reise in die Ewigkeit“ zu christlichen Tugenden oder schulen bei „Welthandel“ oder „Monopoly“ wirtschaftliches Denken.

Firmen nutzen schon immer Spiele, um ihre Marken in den Familien ins Gespräch zu bringen: Ob die Schuhcreme Nigrin, Südzucker oder Kali – alle setzten mit Spielen auf die Begeisterungsfähigkeit der kleinen Kunden.

 

Reisen

Spielen war erwünscht!

Alle Besucher/innen konnten sich an den traditionellen Spielen erfreuen. Von „3 bis 99“ war für jede/n etwas geboten. Jeder konnte beim Museumsbesuch Glück, Grips und Geschicklichkeit testen! Die Attraktionen waren das Tischkegelspiel und der Klick-Klack-Mühlenturm.
Aber auch am Schachtisch fand sich ein Partner, ebenso wie für die Partie Schwarzer Peter oder das Museums-Memory.

 

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ÖFFNUNGSZEITEN: Mittwoch bis Sonntag (und alle Feiertage) 14 - 17 Uhr - und jederzeit nach Vereinbarung

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zuletzt aktualisiert
10.7.2018